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Konto

Die wichtigsten Begriffe

Fast jeder von uns hat eins – ein Girokonto. Das Wort leitet sich von dem italienischen Wort „giro“ ab, was so viel heißt wie „Kreislauf“. Dieses Wort verdeutlicht, worum es bei einem Girokonto geht: Man benötigt es für die Teilnahme am Zahlungsverkehr. „Verkehr“ und „Kreislauf“ zeigt schon, dass sich hier Geld bewegt: Zum Beispiel von einem Girokonto auf ein anderes. Das bezeichnet man als Überweisung. Wenn du jemandem also einen Geldbetrag zukommen lassen möchtest, ohne es ihm bar zu geben, geht dies am einfachsten durch eine Überweisung auf ein Girokonto.

Weitere „Geld-Bewegungen“, die beim Girokonto stattfinden, sind Ein- und Auszahlungen. Bei einer Einzahlung kannst du z.B. dein Geburtstagsgeld zur Bank bringen – diese zahlt das Geld dann für dich auf dein Girokonto ein. Bei einer Auszahlung kannst du dir dein Geld an einem Geldautomaten oder Bankschalter bar ausgeben lassen.

Wichtig bei Girokonten ist auch noch, dass die meisten Banken Gebühren für die Nutzung dieser Konten verlangen. Für Schüler und Studenten gibt es aber häufig auch kostenfreie Girokonten. Erkundige dich also vorher genau, bevor du ein Griokonto bei einer Bank eröffnest! Wenn du noch minderjährig bist und ein Konto eröffnen willst, müssen wie bei allen Geldgeschäften normalerweise deine Erziehungsberechtigten den Antrag unterschreiben.

 

Mit der EC-Karte bezahlen - Was passiert da eigentlich?

Zum Girokonto gehört auch immer eine EC-Karte (auch Maestro-Karte genannt). Mit dieser kannst du am Automaten Geld abheben oder auch in vielen Geschäften bargeldlos bezahlen.

Wenn du durch die Eingabe deiner persönlichen Geheimzahl an der Kasse zahlst, dann wird online abgefragt, ob genug Geld auf dem Konto ist. Das Geld für den Einkauf wird dann für den Verkäufer „reserviert“ und später abgebucht.

Wenn du stattdessen mit der Unterschrift an der Kasse zahlst, dann wird nicht sofort geprüft, ob genug Geld auf dem Konto ist. Du unterschreibst aber zugleich, dass falls auf deinem Konto nicht genug Geld ist, die Bank deine Daten an das Geschäft, in dem du eingekauft hast, weiterleiten darf. Dadurch kommen dann jede Menge zusätzliche Gebühren auf dich zu.

Nicht verwechseln: Die EC-Karte ist übrigens etwas anderes als eine Kreditkarte!

Allgemein ist es besser, bar zu bezahlen. Denn wenn du immer nur mit Karte zahlst, verlierst du sehr schnell den Überblick über deine Ausgaben.
Wenn das Konto dann ständig im Minus ist und die Kartenzahlungen nicht eingelöst werden, wird die Bank das Konto kündigen.

Auch viele Unternehmen buchen regelmäßige Rechnungen wie Strom, Telefon, Internet oder Fitness-Studio per Lastschrift vom Konto ab. Wenn nicht genug Geld auf dem Konto ist, wird die Lastschrift nicht eingelöst und es fallen Bankgebühren und Mahngebühren an.

 

Sparen – Alternativen zum Sparschwein?

Wichtig ist auch, dass du den Unterschied zwischen Girokonto und Sparkonto verstehst. Für das Geld, das auf dem Girokonto liegt, bekommst du normalerweise keine Zinsen! Dafür ist das Sparkonto da. Dafür, dass du dein Geld auf ein Sparkonto/Sparbuch legst, zahlt die Bank Zinsen. Unter Zinsen versteht man Geld, das Dir die Bank dafür schenkt, dass Du das Geld auf Deinem Sparkonto liegen lässt.

Man kann jederzeit so viel Geld wie man möchte auf das Sparkonto einzahlen oder Geld abheben. Das Sparkonto kann man allerdings nicht für tägliche Geldgeschäfte wie Überweisungen nutzen und man kann auch nicht bargeldlos damit bezahlen.

Für das Sparkonto erhebt die Bank normalerweise keine Gebühren.
 

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