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Eigene Projekte

Die tendenziell einseitige Ausrichtung der Konsumentenforschung auf die Unternehmensperspektive gerät zunehmend in Kritik. Neue Ansätze der transformativen Konsumentenforschung richten ihren Fokus auf die Emanzipation und Stärkung der Konsumenten im Sinne des individuellen und gesellschaftlichen Wohls.

Beispielhafte aktuelle Themenbereiche dieser wachsenden Forschungsrichtung umfassen:

  • die Stärkung der Position „verletzlicher“ Konsumenten wie älteren Menschen oder auch Kinder und Jugendliche
  • die Erforschung von Gesundheit und Nachhaltigkeit
  • die Erforschung positiven Konsumverhaltens wie beispielsweise Gesundheitsverhalten
  • die Erforschung potenziell gefährlicher Produkte und Dienstleistungen

Unsere  Forschungsprojekte zur Jugendüberschuldung knüpfen hier an. Trotz der Aktualität und gesellschaftlichen Relevanz des Themas sind Überschuldungstendenzen Jugendlicher in Deutschland bisher aus psychologischer Sicht wenig systematisch erforscht. Hieraus ergibt sich die generelle Zielsetzung unserer Forschungsprojekte, psychologische Mechanismen von Überschuldungstendenzen bei Jugendlichen wissenschaftlich fundiert zu analysieren.

So wurden in einem ersten Schritt bisherige Forschungsergebnisse analysiert und explorative, qualitative Studien mit überschuldeten jungen Erwachsenen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden dann in ein hierarchisches Persönlichkeitsmodell integriert. Hierbei orientieren wir uns an dem 3M-Modell von Mowen (2000), das bereits in mehreren psychologischen Studien zum Konsumentenverhalten erfolgreich Anwendung gefunden hat.

 

Das hierarchische Persönlichkeitsmodell von Mowen (2000)

 

Erste Querschnittsstudien in verschiedenen Stichproben von Jugendlichen wurden bereits durchgeführt und die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht. Derzeit wird das auf Mowens Persönlichkeitsmodell (2000) basierende Rahmenmodell von Überschuldungsfaktoren durch weitere Studien quer- und längsschnittlich empirisch überprüft und weiter expliziert. Auf Basis der Erkenntnisse soll das hier vorgestellte Präventionsprogramm „START FREI!“ weiterentwickelt und optimiert werden.

Über aktuelle Ergebnisse dieses Forschungsprogrammes wird auf dieser Homepage informiert.

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